Man soll ja immer Neues ausprobieren

Das habe ich heute auch mal getan und sehen könnt Ihr es hier:

Flavorsme

Um es kurz zu machen, ich habe die unendlichen weiteren Weiten des Internets erkundet und für mich entdeckt, ausprobiert, weitergeführt etc. Ihr könnt Euch jetzt nach Sinn und Unsinn fragen, aber Sinn würde das keinen machen.

In diesem Sinne: Guts Nächtle.

Ein Gedicht

Zeig Dein schönes Gesicht
sei fröhlich
mach Dich hübsch,
sei lustig!
Wir wollen sehen, wie es Dir gut geht.
Was bedeutet es schon, wenn es Dir schlecht geht…
Zeig Dein schönes Gesicht.
Wir lieben Dich, bist Du fröhlich.
Keiner will sehen Deine Abgründe,
zeig einfach Dein schönes Gesicht. 
Alles andere ist wertlos.

Ich wünsch mir was

Im Moment übe ich mich ja im Sein eines „King-of-Wishful-Thinking“ und mit dem Job hat es auch schon mal geklappt. Am letzten Mittwoch war ich noch mal in München und hatte zwei Vorstellungsgespräch, wobei beide sehr großes Interesse an mir bekundet haben. Gestern nun hat mich die eine Firma angerufen und zugesagt sowie den Vertrag gleich rausgeschickt. Mein Chef weiß immer noch nichts. Wie dem auch sei, ich wusste, dass es am Ende schnell gehen wird und ich was finden werde und so ist es nun auch gekommen.

Eigentlich bin ich aber eher jemand, der sich ständig Gedanken macht und vorausplant. Nun habe ich mir aber vorgenommen einen Schritt nach dem nächsten zu machen. Was auch sinnvoll ist um nicht durchzudrehen. Ende Januar hatte ich ja meine Wohnung gekündigt, als sich dann im Februar was getan hat, war ich dann schon unruhig, was ich machen sollte, wenn ich jetzt zum 1. April 2010 irgendwo anfangen kann, aber keinen Nachmieter habe oder ich vielleicht doch nicht umziehen will und alles so lassen möchte. Werde ich überhaupt eine Wohnung finden? Aber all diese Überlegungen ergeben wenig Sinn, wenn noch gar kein Job zu Debatte steht und so mit auch kein Umzug. Ich hätte wirklich schon durch drehen können.

Jetzt ist der Job da, um den muss ich mich also nicht mehr „sorgen“ und jetzt kann ich mich auf Wohnungen konzentrieren. Zumal ich weiß, dass ich meine mindestens bis Mitte April brauchen werde und somit nur einen halben Monat überhang hätte. Das wird sich aber noch zeigen. Ich kann mir überlegen, was ich mit meinem ganzen Pröll machen will. Ich weiß gar nicht, ich wollte ja mein Notebook bei eBay verscherbeln, aber ich habe a) gar keine Ahnung, was ich da für Daten reinschreiben muss (außer der Marke und vielleicht noch dem Arbeitsspeicher), b) was ich dafür bekommen kann, schließlich ist er schon 4 Jahre alt und c) wie ich den Rechner rein bekommen, so dass keiner mehr eine Datei von mir auf dem Ding findet. Aber noch ist er nicht eingestellt und wenn er verkauft ist, kann ich mir immer noch überlegen, wie ich ihn „sauber“ bekommen. Das ist im Grunde auch der Satz der mich im Moment in der Realität hält, wenn es soweit ist kann ich mir immer noch überlegen, was ich dann mache. So muss ich mich nicht schon frühzeitig mit Sorgen rumschlagen.

Dazu kommt noch, dass ich mir immer wieder mal versuche was zu wünschen/bestellen. Heute habe ich sogar ohne Bestellung was bekommen, ein Croissant von E+. Wo man übrigens Notebooks gewinnen kann hoffentlich eins von …. na egal. Werde mal bestellen, dass ich eins gewinne.😉

Aber perfekt ist das noch nicht, weil – wie schon erwähnt – ich eher der Planer bin, macht mein Kopf mir oft einen Strich durch die Rechnung. Wenn ich irgendwas „Außergewöhnliches“ bestelle fragt er gleich „und wie soll das gehen“ oder noch besser er macht gleich Lösungsvorschläge, wie ich etwas bekomme. Das nervt mich echt brutal und noch bekomme ich das nicht abgestellt, diese kleine verhöhnende Stimme. Na, wird schon noch.

Ich bestell mir jetzt mal einen neuen Kaffee und Euch wünsche ich ein schönes Wochenende.

Warum sind Männer grundsätzlich blöde?

Ja, ich möchte heute provozieren. Meine Kollegin hat mir von ihrer Freundin erzählt, die zurzeit ein Häuflein Unglück ist. Ja, jetzt könnte man sagen, „vielleicht ist sie ja blöde aber doch nicht wir Männer!“ Gut, dass kann man jetzt so oder so sehen. Grund für ihr Dasein ist aber ein Mann und das veranlasst mich eben zu der schlichten oben genannten Frage. Warum ist das so?
Zur Vorgeschichte: Wir waren vor zwei Wochen abends weg und Anna-Maria (nenn ich sie mal zur Einfachheit) hat einen 29-jährigen Jüngling kennen gelernt. Ich würde jetzt sagen, was will man von so einem Jungspund schon erwarten, aber das mache ich mal nicht. Toni heißt er (auch der Einfachheit halber).
Es kam wie es kommen musste, er hat ihr gefallen und sie ihm. Man kam überein zusammen zu ihm zu fahren. Draufhin sah man sich am folgenden Sonntag noch mal und am Dienstag. Wobei er sich spät bei ihr meldete und fragte ob er seine Zahnbürste mitbringen dürfe.
Donnerstag fragte Anna-Maria bei Toni dann nach, ob sie sich vor dem Woe (sie wollte zu ihren Eltern fahren) noch mal sehen. Es kam keine Antwort. Irgendwie bekam Anna-Maria dann doch raus, dass er in Hannover ist und viel zu tun hat. Toni ist neu in seinem Job und wohl auch sehr überfordert. Alle folgenden SMS und Telefonanrufe um in Kontakt zu bleiben wurden seinerseits ignoriert ohne offensichtlichen Grund. Gestern – Anna-Maria ist seit fast einer Woche nun völlig vor dem Durchdrehen – hat sie sich mit ihrer Freundin und meiner Kollegin getroffen. Dass sie so fix und fertig war konnt Diana nicht ertragen und hat das Ganze selbst in die Hand genommen und Toni geschrieben. Hier kann man auch wieder denken, „ob das so gut ist.“ Pistole auf die Brust gesetzt; hat in der Tat geholfen – das ist im Übrigen auch meine Erfahrung -, Toni fing das Schwafeln an. Er hätte viel zu tun und hätte seinen Job gekündigt und gehe wieder nach München. Zu seiner Ex-Freundin? Ups, falsches Thema, Leitung tot.
Nach alle dem frage ich mich nun, was war so schwer daran ihr letzte Woche zu schreiben „Sorry, habe viel zu tun, schaffe es nicht. Ziehe übrigens wieder nach München.“ das wäre doch mal eine klare Ansage gewesen. Vielleicht nicht ganz diplomatisch, aber wenigstens unmissverständlich. Nö, Mann muss sich ja ausschweigen und damit eigentlich nur noch mehr Stress heraufbeschwören. Warum kappiert ihr das eigentlich nicht. Keine Antwort IST IN DER TAT keine Antwort!
Mag sein, dass sie noch nachgefragt hätte, warum und wieso, aber wenigstens hätte Anna-Maria gewußt was Phase ist. Anstatt zu verstehen, warum von jetzt auf gleich Funkstille ist. Man hatte ja ganz offensichtlich nicht nur eine Nacht miteinander verbracht, da hätte man das dann auch noch verstehen können. Aber Toni hat sich doch noch bei ihr eingeladen, da finde ich kann man sich durchaus Hoffnungen machen, dass diese Treffen eine Fortsetzung finden und nicht plötzlich von einer Seite unerwartet und ohne Vorwahrnung abgebrochen und totgeschwiegen werden. Ein Klappspaten sondergleichen.
Ich kann es wirklich nur noch mal sagen, besser gleich sagen was Phase ist als zu hoffen, dass man sich mit Stillschweigen aus der Affäre ziehen kann. Ds ist wirklich DUMM!

Gestern war ein schöner Tag,

weil ich den ganzen Tag im Bett verbracht habe und 412 Seiten Leichenblässe gelesen habe. Dazu eine Tüte Colorado, ein Stück Kuchen mit Sahne und ne halbe Packung Pringles, eine Tasse Kaffee und ein Glas Rotwein.

Zu dem Buch muss man eigentlich nicht viel sagen, denn wie schon erwähnt, ich habe es gestern durchgelesen. Zugegeben die ersten 50 Seiten hatte ich schon am Samstag angefangen. Das Buch von Simon Beckett ist absolut empfehlenswert.

Spannend wie die beiden ersten Bücher „Die Chemie des Todes“ und „Kalte Asche“ geht es hier wieder um den Anthropologen Dr. David Hunter. Als Hunter auf der Body Farm in Knoxville, Tennessee, Urlaub macht um herauszufinden, ob ihm sein Beruf noch liegt, wird sein alter Lehrmeister Dr. Lieberman zu einem Vorfall in die Smokey-Mountins gerufen und nimmt Hunter als Assistenten mit. Man findet eine Leiche in einer kleinen Hütte auf einem Tisch drapiert. Dem Verwesungsstadium nach müsste die Leiche bereits 6-7 Tage tot sein, die Hütte ist aber erst seit 5 Tagen vermietet. Weitere Indizien führen die beiden Anthropologen zur nächsten Leiche. Es scheint als hätte der Möder einen Plan und will das Ermittlerteam vom TBI bestimmt Dinge nur zu bestimmten Zeiten wissen lassen. Er hat sie in der Hand und kennt sich scheinbar nur zugut mit den Verwesungs- und Ermittlungsprozessen aus.
Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten nur eins, es ist ein durch und durch spannendes Buch für Krimifans. ****

I’m so excited

Wie eben schon im vorherigen Kommentar erwähnt habe ich auch schon ein Vorstellungsgespräch und gerade eben habe ich das zweite ausgemacht. Der Flug ist schon gebucht, Zeit für ein Drittes wäre da locker und ne Wohnung kann ich mir auch noch angucken. Muss ich wohl mal meinen alten Vermieter anrufen, ob der was frei hat (würde für’s Erste ja reichen) oder ob er mir wenigstens die Nummer vom Markler geben kann.

Das komische ist, dass ich keinen Zweifel darüber hatte, dass es schnell geht und in der Tat, für die Gespräche, die ich jetzt habe, da habe ich die Bewerbungen erst letzte Woche bzw. sogar erst am Montag abgeschickt. Und gehaltstechnisch auch noch hoch gepokert.:mrgreen:

Drückt mal die Daumen

Bin ich verrückt? Vielleicht

Es ist wie ein Zeichen, als ich eben auf der Internetseite von Pierre Franckh surfte stieß ich auf folgende Übung:

Befreie Dich von Besitz

Wenn ein Schiff überladen ist,
wird es manövrierunfähig.

Besitz erzeugt ein Gefühl von Sicherheit in uns. Er ist auch oft ein Beweis für uns, dass wir etwas geleistet oder gar gelebt haben. So bringen wir Andenken von unseren Reisen mit oder lassen uns von bestimmten Gegenständen an wundervolle Berührungspunkte mit anderen Menschen erinnern.
Besitz hat aber auch eine ganz andere Seite. Besitz belastet. Sehr oft fesselt er uns, macht uns träge, unbeweglich, unflexibel oder sogar unfrei. Nicht selten sind wir nicht mehr in der Lage, uns schnell und spontan für Dinge zu entscheiden, die unserem eigentlichen Lebensweg gut täten.

[…]

Vor ca. drei Wochen hatte ich plötzlich diesen Drang alle meine Sachen wegzugeben. Ich brauche sie nicht, sie bedeuten mir nichts. Es ist eine Anhäufung von materiellen Gütern, die ich zu einem bestimmten Zeitpunkt in meinem Leben haben MUSSTE, jetzt sind sie ohne Wert. Darum werde ich am 20. Februar eine Haushaltsauflösung machen, abhalten, was sagt man da? Na ja, auf jeden Fall den 20.02. schon mal vormerken und weitersagen, schließlich möchte ich am Ende nur noch mit zwei Taschen/Koffern umziehen. Also ALLES MUSS RAUS, gerne auch mein drei Jahre alter Laptop, unbedingt der TV-USB-Stecker und die WaMa, die Bibliothek ist natürlich auch geöffnet. Ich möchte restlos alles los werden. Ja, ganz radikal und ja, ganz verrückt, aber wenn Ihr es nicht seid bin ich es eben.

Falls sich einer fragt wohin ich ziehe, die Frage erübrigt sich. Zum einen weiß ich es noch nicht, hab die Wohnung ja noch bis April zum anderen bin ich jetzt schon drei Jahre in Hamburg, wird mal wieder Zeit für Cityhopping. ;o)
Als ich 14 war habe ich ständig mein Zimmer umgeräumt, Bett ans Fenster, Schrank an die Tür; Bett in die Ecke, Schreibtisch zum Fenster … auch auf 6 qm gibt es genug Möglichkeiten. Nun bin ich 28 und zelebriere das Ganze im etwas größeren Stil.

Also bis zum 20. Februar!

Isabel